100Ober-Brett-Faktor

Aufbauzeit

Platzbedarf

Kommunikation

Spieler
1-4

Spieldauer
120+

Alter
14+

The 7th Continent

Ein Spiel von Ludovic Roudy & Bruno Sautter

Erschienen in der englischen Version bei Serious Poulp.

Kopfschmerzen – mörderische Kopfschmerzen waren das Letzte an das sie gedacht hatten bevor sie in unruhigen Schlaf fielen und es war das Erste, was sie an diesem Morgen begrüßte. Eine ungastliche Insel war ihr Zuhause und der kalte Nordwind schlug ihnen ins Gesicht. Nun galt es einen Weg zu finden – einen Weg, diesen unsäglichen Fluch ein für alle mal zu brechen...

The 7th Continent ist ein kooperatives Abenteuerspiel für 1-4 Spieler mit guten Englisch Kenntnissen. Angelehnt an alte 'Choose your own Adventure' Bücher erlebt man gemeinsam Abenteuer auf einem mysteriösen Kontinent und versucht dabei hinter das Geheimnis eines schrecklichen Fluchs zu gelangen und diesen zu brechen. Dabei entscheiden die Spieler gemeinsam welche Wege sie einschlagen, welche Entscheidungen getroffen werden und erzeugen damit jedesmal ein unterschiedliches Spielerlebnis.

Was befindet sich denn alles in der Box?

Kickstarter:
Das Spiel ist momentan nicht über den Handel zu beziehen und scheint auch erstmal Kickstarter exklusiv gewesen zu sein. Allerdings hat Serious Poulp bereits eine weitere Kampagne angekündigt, sodass eventuell die Chance besteht doch nochmal in den Genuss von "The 7th Continent" zu kommen...

  • Ein Regelheft
  • 962 Karten in verschiedenen Decks
  • 683 Nummerierte Abenteuerkarten
  • 135 Entdeckungskarten
  • 118 Aktionskarten (Blauer Hintergrund)
  • 11 Charakterkarten
  • 1 “Satchel & Journal” Karte
  • 4 "Clue Karten"
  • 10 "Save Karten"
  • 7 Entdecker Miniaturen
  • 4 Lagerfeuer Miniaturen
  • 8 6 Würfel (6-seitig)
  • 4 Spieler Hilfen
  • 3 Aufbewahrungskästen und 30 Kartentrenner
  • 1 Lupe
  • 1 Ablageturm

Die schwarze Box kommt ebenso edel wie geheimnisvoll daher und lässt einiges an Inhalt erahnen. Das Innenleben – bestehend aus drei Kartentrays und einem schmalen Tray für die Miniaturen – ist aufgeräumt und platzsparend optimiert. Hier passen auch die vorhandenen Erweiterungen problemlos in die Box – das hat man leider selten.

Einen Großteil des Spielmaterials machen natürlich die unterschiedlichen Karten aus, welche mit den beiliegenden Kartentrennern perfekt sortiert und in den Trays verstaut werden können. Zusätzlich gibt es ein paar Aufsteller für die einzelnen Charaktere und Lagerfeuer (alternativ dazu auch als sehr kleine Plastikminiaturen), sowie Würfel, einem Kartenhalter (zum Zusammenstecken) für den Ablagestapel, ein Regelheft und vier Spielertableaus mit den wichtigsten Symbolen und Regeln.

Die Karten könnten etwas dicker sein und die Miniaturen sind schon sehr winzig, aber ingesamt macht das Material einen guten Eindruck und kommt recht umfangreich daher. Fans von "Karten-Sleeves" werden mit Sicherheit nicht zögern und ihren Karten in geeignete Hüllen packen, obgleich die über 1200 Karten hier einiges an Verpackungsarbeit notwendig machen.

Das Material ist komplett englisch – eine deutsche Version wird es wohl auch nicht geben. Bei BoardGameGeek findet sich allerdings eine deutsche Übersetzung zu den Regeln. Die Regeln selbst sind sehr übersichtlich und nachvollziehbar aufgebaut und hinterlassen einen nach dem ersten Lesen mit einem guten Gefühl. So schwer scheint das Spiel zumindest von den Regeln nicht zu sein...

Der Spielaufbau geht wirklich schnell

Vor dem ersten Spiel...
...solltet Ihr Euch etwas Zeit nehmen, um die ganzen Karten gemäß der Regeln zu sortieren. Das nimmt etwas Zeit in Anspruch, ist aber nicht allzu schwierig und natürlich nur vor dem ersten Spiel durchzuführen. Das Spiel erklärt Euch dabei recht genau was Ihr tun müsst.

Die Karten der Erweiterungen könnt Ihr an dieser Stelle übrigens ruhig ebenfalls einsortieren – ein Trennung nach Erweiterungen ist nicht notwendig.

Wenn Ihr die Karten alle einsortiert habt, funktioniert das Setup des Spiel recht einfach. Ihr wählt die beteiligten Charaktere aus – der Ein- oder Ausstieg weiterer Spieler im Verlauf des Spiels ist übrigens überhaupt kein Problem – nehmt die persönlichen Skill-Karten und mischt Sie mit den anderen Skill-Karten, den vier leeren Fluchkarten und dem von Euch ausgewählten Fluch zu einem Stapel zusammen.

Der von Euch gewählte Fluch steht dabei für das aktuelle Abenteuer. Die Kombination von mehreren Flüchen ist möglich, wird für den Anfang aber nicht empfohlen.

Neben dem Spielplan legt Ihr die Karte für Eure "Tasche und das Tagebuch" – hier werden alle Quest-relevanten Karten gesammelt. Jeder Fluch den Ihr am Anfang wählen könnt, kommt mit einer "Hinweis-Karte" daher und gibt Euch erste Anhaltspunkte zu dem Fluch der auf Euch lastet.

Der Fluch sagt Euch auch mit welcher Karte Euer Abenteuer beginnt. Legt dann noch entsprechende Erkundungskarten an und das Spiel kann beginnen...

 

Was ist das Ziel von "The 7th Continent"?

Ziel des Spiel ist es, gemeinsam hinter das Geheimnis des Fluchs zu kommen und diesen zu brechen. Dabei ist am Anfang noch nicht wirklich klar wie das funktionieren kann, erschließt sich aber im Laufe des Abenteuers. Wenn der Fluch gebrochen ist – haben alle Entdecker das Spiel gewonnen. Sollte vorher das Aktionsdeck zuneige gehen, welches gleichbedeutend ist mit der Energie der Gruppe, dann haben die Abenteurer das Spiel gemeinsam verloren.

Das sagt der Leif dazu...

„The 7th Continent ist ein Spiel welches großen Wert auf Storytelling legt. Wer gerne eine Geschichte erleben und mit gestalten möchte und bereit ist sich darauf einzulassen, der wird dieses Spiel lieben!“

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